Die Ahörner bei der 10. UXplore: Wie steht es um UX?

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UX ist nicht tot. Aber das Berufsbild verändert sich, und damit auch die Anforderungen an unsere Arbeit. Die 10. UXplore in Mannheim gab drei Ahörnern Anlass, die eigene Rolle kritisch zu hinterfragen: Wo liegt unser Wert jenseits der Gestaltung von Websites, Shops und Interfaces? Welche neuen Möglichkeiten eröffnet KI? Und wie können wir die Entwicklung von UX selbst am besten mitgestalten? Unsere Eindrücke und Gedanken zum aktuellen Status von User Experience (UX).

Vielseitige Perspektiven auf UX

Am 15. Oktober feierte die UXplore in Mannheim ihre 10. Ausgabe. Unter dem Motto „The State of UX“ kamen Designerinnen, Designer und UX-Interessierte aus der Rhein-Neckar-Region zusammen, um über die Entwicklung ihres Berufsfelds zu diskutieren. Drei Ahörner waren dabei.

Die Vorträge beleuchteten den Wert von UX, die Veränderung des Berufsbilds und neue Herausforderungen bei der Gestaltung. Themen, die auch uns natürlich in unserer täglichen Arbeit bei ahorn. beschäftigen und Anlass geben, die eigene Rolle immer wieder neu einzuordnen.

UX ist nicht tot. Aber es verändert sich.

Die entscheidende Veränderung liegt für uns deshalb nicht allein in neuen Werkzeugen oder schnelleren Prozessen. Sie liegt auch darin, wie wir unsere Fähigkeiten künftig einsetzen und welchen Beitrag wir damit leisten wollen.

Darin steckt für uns die Aufforderung, gewohnte Rollenbilder nicht als selbstverständlich anzusehen. An den Schnittstellen zwischen Design, Strategie und Technologie entstehen neue Aufgaben und Verantwortlichkeiten. Wir müssen bereit sein, unsere Kompetenzen weiterzuentwickeln und dabei auch das eigene Berufsverständnis immer wieder neu zu hinterfragen.

„UX ist nicht tot. Strategie auch nicht. Aber beides verändert sich – und wir uns mit. Das bedeutet, strategischer zu denken, über Fachgrenzen hinweg zusammenzuarbeiten und offen für neue Wege zu bleiben.“

Suzanne Günther, Strategie und Beratung bei ahorn.

Was macht UX künftig wertvoll?

Eine Frage, die wir von der UXplore mitgenommen haben, trifft einen wesentlichen Punkt: Wie bleiben UX-Teams relevant – jenseits von reinen User Interface-Lieferungen?

UX bedeutet für uns, Bedürfnisse und Zusammenhänge zu verstehen, Probleme zu erkennen und Lösungen kritisch zu hinterfragen. Gute Gestaltung erschöpft sich nicht in einem überzeugenden Interface. Sie muss Menschen bei ihren Aufgaben unterstützen und für Unternehmen einen nachvollziehbaren Nutzen schaffen.

Gerade durch KI erweitern sich die Themen, mit denen wir uns beschäftigen müssen. Wenn Anwendungen eigenständig reagieren, Empfehlungen aussprechen oder Entscheidungen vorbereiten, stellen sich neue Anforderungen an Verständlichkeit, Transparenz und Vertrauen.

Für uns liegt darin eine Chance, UX weiterzudenken. Statt KI lediglich als Werkzeug für unsere Arbeit zu betrachten, wollen wir auch mitgestalten, wie Menschen mit dieser Technologie interagieren und welche Erfahrungen dabei entstehen.

Austausch als Impuls für die eigene Weiterentwicklung

Neben den Vorträgen bot die UXplore Gelegenheit, unterschiedliche Perspektiven kennenzulernen, Erfahrungen auszutauschen und eigene Sichtweisen zu hinterfragen.

Die Gespräche mit der Community haben uns darin bestärkt, dass es für die Zukunft von UX keinen einheitlichen Weg gibt. Welche Kompetenzen wir weiterentwickeln und welche Rolle wir künftig einnehmen, hängt auch von unseren persönlichen Stärken, Interessen und beruflichen Schwerpunkten ab.

Die Jubiläumsausgabe bot dafür den passenden Rahmen: mit einer Siebdruckstation, Jubiläums-Goodies, Pizza, kalten Drinks und viel Raum für persönliche Gespräche.

Das Wichtigste aus unserer Sicht: Die eigene Rolle aktiv mitgestalten

Die UXplore hat uns vor allem darin bestärkt, die Veränderungen unseres Berufsbilds nicht nur zu beobachten, sondern proaktiv mitzugestalten. Dazu gehört, neue Technologien kritisch zu betrachten, bestehende Kompetenzen weiterzuentwickeln und offen für Aufgaben zu bleiben, die über unser bisheriges Rollenverständnis hinausgehen.

Für unsere Arbeit bei ahorn. nehmen wir mit, dass wir uns immer wieder aufs Neue mit dem Wert und dem Anspruch unserer Arbeit auseinandersetzen müssen. Nicht jede neue technologische Möglichkeit ist automatisch eine sinnvolle Lösung. Entscheidend bleibt, welche Probleme wir damit lösen und welchen Nutzen wir für Menschen und Unternehmen schaffen.

Die Zukunft von UX ist damit für uns weniger eine Frage neuer Tools als eine Frage der eigenen Haltung und Weiterentwicklung.

Vielen Dank an das UXplore-Team, die Speaker und die Community für die Impulse, den offenen Austausch und einen gelungenen Jubiläumsabend!

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